80621. 03. 2022

Ukraine Hilfe

79902. 03. 2022

Leitfaden "Neu in der Schulsozialarbeit"

Unser Leitfaden "Neu in der Schulsozialarbeit" liegt druckfrisch vor!

Er richtet sich an all diejenigen, die neu ins Tätigkeitsfeld Schulsozialarbeit einsteigen – egal, um welche Schulform es sich handelt. Er unterstützt bei der ersten fachpolitischen Orientierung, bei der individuellen Arbeitsplanung am jeweiligen Schulstandort und gibt Anregungen für eine gelingende Kommunikation, Vernetzung und Kooperation in der Praxis. 

Aus der Vielfalt der Literatur zum Themenfeld haben wir eine Auswahl getroffen, die wir als Einstiegslektüre themenbezogen empfehlen möchten. Praxistipps geben Anregungen und Impulse für die ersten Schritte im Beruf.

Der Leitfaden steht als kostenfreie Broschüre zur Verfügung und kann bestellt werden. 

 

 

79107. 02. 2022

*** Gender *** - Stellungnahme nadis zum SMK-Schreiben bezüglich geschlechtergerechter Sprache

An vielen Schulen in Sachsen herrscht seit letztem Sommer große Unsicherheit, was die Verwendung von Sonderzeichen im Zuge geschlechtergerechter Sprache angeht. Vielfach wurde ein entsprechendes Schreiben des SMK als Verbot wahrgenommen, obwohl es sich lediglich um eine Empfehlung handelt. Entsprechend drohen auch keinerlei Sanktionen, sollten Sie weiterhin auf diese Weise gendern.

Anbei schicke finden Sie die Stellungnahme des nadis - Netzwerk für eine Antidiskriminierungskultur in Sachsen - zum Schreiben des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus an die Schulleiter*innen der Schulen in öffentlicher Trägerschaft im Freistaat Sachsen vom 25. August 2021 zum Thema geschlechtergerechte Sprache und Schreibung. Diese Stellugnahme darf gern weitergeleitet werden.

RosaLinde Leipzig e.V. erarbeitet zur Zeit in Kooperation mit der Universität Leipzig ebenfalls eine Handreichung zum Thema, welche demnächst erscheint und dann auch hier abzurufen sein wird.

Die ausführliche Stellungnahme können Sie hier nachlesen.

78315. 12. 2021

Kein Platz für das Gender-Sternchen an sächsischen Schulen?

Mit einem Brief an die Schulleitungen im August dieses Jahres hat der sächsische Kultusminister dazu aufgefordert, auf Gendersternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich künftig zu verzichten. Diese Sonderzeichen erfüllten weder die Kriterien für eine gendergerechte Schreibung, noch entsprächen sie den Festlegungen des aktuellen Dudens – so die Argumentation. Dabei geht es um offizielle Schreiben, Briefe an die Eltern sowie Unterrichtsmaterialien der jeweiligen Schule. 

Inzwischen erreicht das Thema auch die Schulsozialarbeit in Sachsen. Denn in einigen Fällen sehen sich Schulsozialarbeiter*innen mit der Aufforderung durch die jeweilige Schulleitung konfrontiert, ebenso auf Gendersternchen, Doppelpunkte etc. zu verzichten. 

Die LAG Schulsozialarbeit hat auf ihrer Mitgliederversammlung im Dezember 2021 dazu einen intensiven Austausch geführt und steht dem Gendersternchen (und ähnlichen Schreibweisen) weiterhin offen gegenüber. Letztlich ist es Hoheit des jeweiligen Trägers der Schulsozialarbeit dazu Festlegungen zu treffen. 

Insgesamt sieht die LAG Schulsozialarbeit v. a. die emanzipatorische bzw. politische Konnotation geschlechtersensibler Schreibweisen als unterstützenswert an. Gesellschaftliche Vielfalt durch sprachliche Vielfalt sichtbar zu machen, ist bereits seit der feministischen Sprachkritik in den 1980er Jahren - nicht zuletzt in Form der breit rezipierten Glossen der Linguistin Luise Pusch – ein emanzipationspolitisches Anliegen. Sprache habe sich beeinflusst von Jahrtausende alten Machtstrukturen entwickelt; die deutsche Grammatik sei kein Naturphänomen, sondern historisch-gesellschaftlich gewachsen. Darum dürfe sie auch kritisiert und verändert werden (Luise Pusch). Falls eine (oder einer) Lust hat, sich weiter mit diesem Thema auseinanderzusetzen, dann finden sich unter der Internet-Suchanfrage „richtig gendern“ vielfältige Anregungen. 

Bei konkreten Fragestellungen und Praxisthemen bietet die LAG eine Beratung an.

Außerdem möchten wir die aktuelle Auseinandersetzung um eine geschlechtersensible Sprache gern noch einmal zum Anlass nehmen, um auf unsere Veranstaltung „Geschlechtervielfalt und Geschlechterreflexion in der Schulsozialarbeit“ im Juni 2022 hinweisen. Siehe https://www.schulsozialarbeit-sachsen.de/upload/thumbs/Geschlechtervielfalt.PDF 

68411. 01. 2021

Bewertung der Ergebnisse der Evaluation des Landesprogramms Schulsozialarbeit

Im Rahmen eines Beitrags zum FORUM Schulsozialarbeit von Diakonie und Landeskirchenamt Sachsen am  11.11.2020 nahm Wolfgang Müller, Bildungsreferent der LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V., eine Bewertung der Ergebnisse der "Prozeßbegleitenden Evaluierung des Landesprogramms Schulsozialarbeit" vor. Dabei ging es vor allem um eine Ableitung von fachpolitischen Handlungsempfehlungen zum Feld der Schulsozialarbeit in Sachsen aus Sicht der Akteur*innen. Die wesentlichen Aussagen des Beitrags finden Sie hier.

68307. 01. 2021

Schulgesetz des Freistaat Sachsen geändert – Neuerungen im Bereich Datenschutz für Schule und Schulsozialarbeit

Mit der Verabschiedung des Bildungsstärkungsgesetzes im Dezember 2020 wurde auch das Schulgesetz für den Freistaat Sachsen geändert. Diese Änderung bringt auch eine Neuerung für die Schulsozialarbeit mit sich. weiterlesen

67215. 12. 2020

Stellungnahme der LAG Schulsozialarbeit zur Verwaltungsregelung zur Anwendung der FRL Schulsozialarbeit veröffentlicht

Die LAG Schulsozialarbeit nimmt Stellung zur am 20. November 2020 veröffentlichten 'Verwaltungsregelung zur Anwendung der FRL Schulsozialarbeit' des SMS. Insbesondere beziehen wir uns in der Stellungnahme auf die Neureglung der Mindeststellenanteile sowie auf den Pauschalsatz für Sachkosten. weiterlesen

64607. 12. 2020

Neue Verwaltungsregelung zur Anwendung der FRL Schulsozialarbeit ab 2021

Das Sächsiche Sozialministerium hat offensichtlich mit Datum vom 20.11.2020 eine neue Verwaltungsregelung zur Anwendung der Förderrichtlinie Schulsozialarbeit erarbeitet. weiterlesen

62923. 07. 2020

Endbericht »Prozessbegleitende Evaluierung des Landesprogrammes Schulsozialarbeit«

Das Sozialministerium hat nun den Endbericht »Prozessbegleitende Evaluierung des Landesprogrammes Schulsozialarbeit«  des ZEP - Zentrum für Evaluation und Politikberatung - veröffentlicht. Daraus wurden unter anderem folgende Handlungsempfehlungen abgeleitet: weiterlesen

62109. 06. 2020

Neue Förderrichtlinie Schulsozialarbeit in Sachsen veröffentlicht

Durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt wurde am 12. März 2020 eine Neufassung der FRL Schulsozialarbeit veröffentlicht (https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/18628). Wie wir aus der Praxis erfuhren, wurden sowohl Erst- als auch Letztempfängern nicht oder nur unzureichend über die Änderung und Veröffentlichung informiert. Es ist nicht bekannt, wer in die Neufassung der Richtlinie eingebunden war.

Die Änderung betreffen vor allem verwaltungsrechtliche Aspekte sowie die Höhe der Sach- und Verwaltungskosten.

Wir haben für Euch die wichtigsten Änderungen zusammengetragen und informieren an dieser Stelle kurz darüber:

  • Zuwendungsvoraussetzungen: Der Vorhabenbeginn bei Maßnahmen zur Projektförderung ist nach dieser Richtlinie ab Antragstellung (Datum Posteingang bei der Bewilligungsbehörde) generell zugelassen.
  • Zuwendungen sollen nur bewilligt werden, wenn die Zuwendung im Einzelfall mehr als 2.500€, bei kommunalen Körperschaften mehr als 10.000€ beträgt
  • Art, Umfang und Höhe der Zuwendung:Sach- und Verwaltungskosten sind in einem Pauschalsatz in Höhe von bis zu 7000€ je 1,0 VzÄ zuwendungsfähig
  • Verfahren: Der Verwendungsnachweis ist der Bewilligungsbehörde durch den Erstempfänger spätestes ein Jahr nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes vorzulegen

 

 

32505. 06. 2015

Positionierung zu den Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst (TVÖD SuE)

Wir erachten die Forderungen der Gewerkschaften nach einer leistungsgerechten Neugruppierung als überfällig. Mit besonderem Augenmerk auf die Methoden- und Kooperationskomplexität von Schulsozialarbeit schließen wir uns der Stellungnahme der LAG Schulsozialarbeit Schleswig Holstein an. Mit der Perspektive Sachsens betrachten wir eine grundsätzliche Höhergruppierung von Kolleg_Innen als ein Signal an alle noch weit unter Tarif entlohnten Sozialarbeiter_Innen/Sozialpädagog_Innen, weiter um Ihr Recht auf gerechte Bezahlung und verdiente Wertschätzung der Profession und Leistung zu kämpfen.

Der Vorstand der LAG Schulsozialarbeit Sachsen

57830. 03. 2020

Informations- und Bildungsangebote des LFD Sachsen in Zeiten der 'Coronakrise'

Der Landesfilmdienst Sachsen für Jugend- und Erwachsenenbildung e.V. (LFD) bietet
Online-Lösungen zur Unterstützung für Familien, Lehrer*innen, Fachkräfte der Kinder- und
Jugendhilfe sowie alle Interessierte. Diese können z.B. auch für online-Elternabende oder ähnliches genutzt werden. Zur Homepage geht es hier: https://landesfilmdienst-sachsen.de/

56016. 12. 2019

Fachtag des Sächsischen Landesjugendamtes am 10.12.2019 in Dresden

Zu Stand und Perspektiven der Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen hatte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz/Landesjugendamt am 10.Dezember nach Dresden eingeladen. Mit einiger Spannung wurde dabei die Präsentation von ersten Ergebnissen aus der Evaluation des Landesprogrammes Schulsozialarbeit durch das Berliner Zentrum für Evaluation und Politikberatung (ZEP) erwartet.

Im Auftrag des Landesjugendamtes können wir hier die Präsentation von Frank Oschmiansky vom ZEP zu ersten Evaluationsergebnissen und die Präsentation des LAG-Vorsitzenden Björn Bartling zum Stand der Schulsozialarbeit in Sachsen veröffentlichen.

50918. 06. 2019

605,6 Vollzeitstellen Schulsozialarbeit durch Landesprogramm in Sachsen gefördert!!

In Beantwortung einer kleinen Anfrage des Landtagsabgeordneten  Volkmar Zschocke (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) teilte das Sozialministerium schon Ende Februar aktuelle Zahlen zum Stand der Schulsozialarbeit in Sachsen mit. Demnach arbeiten mit Stand Febraur 2019 wohl etwa 700 Kolleg*innen auf insgesamt 605,6 Vollzeitstellen (VzÄ), die aus dem Landesprogramm gefördert werden. 285 VzÄ stehen dabei den staatlichen Oberschulen, 28 den OS in freier Trägerschaft zur Verfügung, die restlichen 292,6 VzÄ verteilen sich auf die anderen Schularten.

Auch wieviele Stellen je Landkreis / kreisfreie Stadt gefördert werden ist aus der Statistik ersichtlich, die unter folgendem link zur Verfügung steht: Schulsozialarbeit in Sachsen Feb 2019

49806. 02. 2019

Unfallversicherungsschutz in der Schulsozialarbeit

Die Sächsischen Staatsministerien für Kultus und Soziales und Verbraucherschutz haben nach längerer juristischer und inhaltlicher Prüfung im Januar 2019 einen Vorschlag zur Herstellung des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes für Schüler*innen gemacht, die Angebote der Schulsozialarbeit nutzen. In einem Brief beider Ministerien an die sächsischen Jugendämter wird dargelegt: „Entscheidend ist das strukturierte Zusammenwirken zwischen der Schulleitung und dem Träger der Schulsozialarbeit. Um im Einzelfall die bestehenden Rechte und Pflichten beider Seiten verbindlich zu dokumentieren, wird hiermit eine Muster-kooperationsvereinbarung vorgelegt. … Es wird allerdings – wie immer im Unfallversicherungsrecht, wenn ein „Schadensfall“ eintritt – bei einer Einzelfallprüfung bleiben. …“

Weiterhin wird betont, dass es sich ausdrücklich um ein Muster einer Kooperations-vereinbarung handelt, mittels dessen bereits bestehende Vereinbarungen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden können. In der Musterkooperationsvereinbarung wird der Anhang einer Leistungsbeschreibung des jeweiligen Angebots der Schulsozialarbeit vorgeschlagen.

Die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. begrüßt die gefundene Lösung, die nun den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung der Schulen auf die Angebote der Schulsozialarbeit überträgt. Auch die vorgeschlagene Mustervereinbarung enthält viele begrüßenswerte Regelungen zur Kooperation zwischen Schule und Schulsozialarbeit, beispielsweise ein monatliches Arbeitstreffen zwischen Schulleitung und Schulsozialarbeiter*in.

Den Brief der Staatsministerien und die Musterkooperationsvereinbarung finden Sie hier: Brief und Musterkooperationsvereinbarung

44208. 03. 2018

Kabinett beschließt neue Förderrichtlinie Schulsozialarbeit am 06.03.2018

In Sachsen wird die Schulsozialarbeit weiter ausgebaut. Das legte das Kabinett am 06.03.2018 mit Änderung einer entsprechenden Förderrichtlinie fest, die am 22.03.18 im Sächsischen Amtsblatt veröffentlicht wurde https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17165-FRL-Schulsozialarbeit Das Landesprogramm Schulsozialarbeit erhalte so nochmals einen kräftigen Schub, sagte Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) in Dresden. Mit Beginn des Schuljahres 2018/19 soll an allen 279 sächsischen Oberschulen in öffentlicher Trägerschaft mindestens 1,0 Vollzeitäquivalente für Sozialarbeit geschaffen werden, die auch auf zwei Fachkräfte aufteilbar sind. Ab dem Jahr 2019 werden die bisher eingesetzten Mittel auf  30,5 Millionen Euro verdoppelt, wodurch mehr Mittel für Schulsozialarbeit an anderen Schulformen bereit stehen. Voraussetzung für eine Beantragung von Mitteln aus dem Landesprogramm ist der vollständige Abruf der Jugendpauschale für die Förderung offener und mobiler Jugendarbeit.

Folgender Artikel enthält ein kurzes Statement der LAG Schulsozialarbeit Sachsen: Link

78421. 12. 2021

Was tun bei erneuten Schulschließungen?

Aufgrund der mit der Omikron-Variante einhergehenden Sorge vor sprunghaft ansteigenden Infektionszahlen und einer weiteren Überlastung der Krankenhäuser werden derzeit wieder Maßnahmen mit starken Kontaktbeschränkungen für viele Menschen diskutiert. Auch mögliche Schulschließungen im Januar sind kein Tabu mehr und möglicherweise notwendig. Wir als Schulsozialarbeiter*innen sollten uns deshalb auf ein solches Szenario vorbereiten und Handlungsmöglichkeiten schaffen, mit welchen wir Kinder und Jugendliche aus belasteten Familien und ohne Internet-Verbindung unterstützen können. Eine Idee ist es, in der Schule oder in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sog. "Lernbüros" anzubieten, in welchen Schüler*innen bei Bedarf zeitweise lernen können. Hier findet ihr eine Projektskizze zur Umsetzung. Außerdem schickt uns bitte gern weitere Ideen, was getan werden könnte ... und bleibt gesund!

29703. 03. 2014

Neues Lernportal unseres Koooperationspartners LSJ Sachsen online!

Gewalt- und Suchtprävention, Physisches und Psychisches Wohlbefinden, Soziales Lernen, Medienbildung oder Sexuelle Gesundheit - es gibt viele Akteure, die wichtige Beiträge im Handlungsfeld Lebenskompetenz leisten. Durch die LSJ Sachsen e.V. wurde nun erstmals das Handlungsfeld Lebenskompetenz für den Altersbereich 3 - 18 Jahre strukturiert und in Form eines Lernportals aufbereitet. Es richtet sich an Pädagogen, Eltern sowie an Krankenkassen, Projektanbieter und Interessierte. Ab sofort ist es unter https://www.lernportal-sachsen-lebenskompetenz.de/ zu erreichen. In sechs Themenfeldern kann man sich über anzustrebende Kompetenzen, Materialien und Angebote informieren. "Junge Sachsen fit fürs Leben" ist das dritte Lernportal zur effektiven Unterstützung der sächsischen Akteure in den drei großen Handlungsfeldern der Gesundheitsförderung in Sachsen. Bereits 2007 ging das Lernportal "Junge Sachsen genießen" zur Ernährungs- und Verbraucherbildung, online. Im Sommer 2012 folgte das Lernportal im Handlungsfeld Bewegung, Spiel und Sport "Junge Sachsen in Bewegung".

45619. 06. 2018

Geänderte Ausführungsbestimmungen zur FRL Schulsozialarbeit

Der KSV Sachsen hat am 29.05.2018 geänderte Ausführungsbestimmungen zur Förderrichtlinie Schulsozialarbeit veröffentlicht, in welchen die Möglichkeit der Splittung einer 40-Stunden-Stelle an einer Oberschule und die Notwendigkeit der Planung und Stellenausschreibung der Schulsozialarbeit an Oberschulen als Fördervoraussetzung benannt wird. Mehr Details finden sich hier

73130. 08. 2021

Schulsozialarbeit braucht starke Schulen! - Bericht mit den Ergebnissen der dritten Befragung

In bisher drei Erhebungsphasen hat die Evangelische Hochschule Dresden - gemeinsam mit der Schulstiftung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, dem Diakonischen Werk Sachsen e.V., der LAG Schulsozialarbeit und dem Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsen - umfassende qualitative und quantitative Daten zu Einschätzungen, Sichtweisen und Erfahrungen von Schulsozialarbeiter*innen aus Sachsen erhoben und diskutiert. An der dritten Befragung zu Veränderungen und Herausforderungen ihrer Tätigkeit sowie zu Unterstützungsbedarfen von Kindern, Jugendlichen und Eltern vor dem Übergang in den schulischen Regelbetrieb im Frühjahr 2021 beteiligten sich mit 295 Schulsozial-arbeiter*innen fast 50 % aller Kolleg*innen in Sachsen.

Konstatiert wird u.a. eine allgemeine Ermüdung bzw. Erschöpfung aller an Schule Beteiligten im Zuge des sozialdistanten Lernens unter Beibehaltung schulischer Leistungsanforderungen. Die Befunde der Untersuchung sprechen nicht nur für die Notwendigkeit des Ausbaus und der Stärkung der Sozialen Arbeit am Standort Schule und einer sozialpädagogischen (Re-)Profilierung der Schulsozialarbeit, sondern auch für die Reformulierung schulpädagogischer Reformanliegen mit Blick auf eine chancengleiche und subjektorientierte, also lern-, bildungs- und entwicklungsförderliche Lern- und Leistungskultur.

Zum Dritten Breicht geht es hier. Sämtliche bisherigen Publikationen innerhalb unseres Forschungsprojekts „Schulsozialarbeit in Sachsen in Zeiten der Corona-Pandemie“ finden Sie unter: https://www.ehs-dresden.de/forschung/ehs-forschungsprojekte/schulsozialarbeit-in-sachsen-in-zeiten-der-corona-pandemie/

69008. 02. 2021

Benachteiligte Kinder und Jugendliche brauchen mehr!

Die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. nimmt Stellung für einen stärkeren direkten Unterricht und eine bessere individuelle Begleitung benachteiligter Schüler*innen, um deren Grundrecht auf Bildung auch unter den Bedingungen der Pandemie zu gewährleisten und der Tatsache entgegenzutreten, dass bereits bestehende Bildungsbenachteiligungen sich durch die Auswirkungen des häuslichen Lernens in der Pandemie potenzieren.  Zum Wortlaut der Stellungnahme geht es hier.

40514. 12. 2017

Checkliste für Kooperationsvereinbarungen Schule - Jugendhilfe

Zum Fachtag des Landesjugendamtes am 28.11.2017 stellten die Bildungsreferent*innen der LAG eine Checkliste für Kooperationsvereinbarungen in der Schulsozialarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe vor. Die Checkliste orientiert sich dabei an bundesweiten Standards und ist als Anregung für die Praxis in Sachsen gedacht. Zur Checkliste geht es hier

40004. 09. 2017

Arbeitshilfe zum Wirksamkeitsdialog in der Schulsozialarbeit in Sachsen

Mit der aus aktuellem Anlass erstellten Arbeitshilfe leistet die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. einen Beitrag dazu, die Diskussion zu Qualität und Wirkungen von Schulsozialarbeit in Sachsen auf einem hohen Niveau weiter zu führen und an bereits vorliegende Forschungserkenntnisse anzuknüpfen. Damit soll der notwendige und wichtige partnerschaftliche Qualitätsdialog zwischen den öffentlichen Trägern als Gewährleistern von und Fachaufsicht über Qualität und den freien Trägern als Leistungserbringern unterstützt werden. Die Arbeitshilfe können Sie hier herunter laden: Arbeitshilfe

(Quelle: Postkartenaktion AGFT Leipzig)

 

 

 

 

 

36322. 08. 2016

Fachempfehlung zur Schulsozialarbeit in Sachsen fortgeschrieben

Am 24. Juni 2016 wurde vom Landesjugendhilfeausschuss die Fortschreibung der Fachempfehlung zur Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen beschlossen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit war bei der Vorbereitung zur Niederschreibung durch die Bildungsreferentin der LAG beteiligt. Weiterhin waren Mitglieder der LAG beim diesbezüglichen Fachgespräch im März 2016 involviert. Die vorliegende Fachempfehlung richtet sich in ihrem Selbstverständnis an „Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie insbesondere an die Schulleiter/innen und Lehrer/innen“ (ebd. S.3). Folgende Sachverhalte sind aus Sicht der LAG positiv zu bewerten:

  • Die Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen bleibt innerhalb der Jugendhilfe verortet und verliert damit nicht ihre Eigenständigkeit.
  • Die Handlungsprinzipien der Sozialen Arbeit gelten weiterhin für die Schulsozialarbeit und sind dementsprechend auch ausführlich in der Neufassung festgeschrieben.
  • Die Fachempfehlung dient als Grundlage für ein bevorstehendes Landesprogramm und demzufolge für einen landesweiten Ausbau von Schulsozialarbeit. Damit besteht die Chance noch mehr Kinder und Jugendliche in den Schulen zu erreichen.
Die Fachempfehlung bietet Raum für die Reflexion und Diskussion zum fachlichen Selbstverständnis von Schulsozialarbeit. Wir wissen um die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Haltungen und haben ein großes Interesse an Ihren Rückmeldungen um die Qualität, die Fachlichkeit und ein einheitliches Bild von Schulsozialarbeit weiter zu entwickeln.

39214. 02. 2017

Einigung auf neues Schulgesetz in Sachsen

Am 09.02.2017 wurden in verschiedenen Medien und auf den Internetportalen von CDU- und SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag Eckpunkte zum neuen Sächsischen Schulgesetz veröffentlicht. https://www.schule.sachsen.de/20820.htm

 

37017. 12. 2016

Landtag beschließt Programm mit jährlich 15 Mio. Euro

Bei der Landtagssitzung im Dezember 2016 wurde das Landesprogramm Schulsozialarbeit in einer Höhe von 15 Millionen Euro beschlossen. Hier finden Sie den Antrag der Regierungsfraktion im Wortlaut: Drucksache 6/7140

update 28.02.17: Neues Landesprogramm Schulsozialarbeit startet in Sachsen - Förderrichtlinie wurde beschlossen - hier der offizielle Pressetext

Die jeweilig aktuellste Förderrichtinie finden Sie hier.

36822. 11. 2016

Stellungnahme zur Förderrichtlinie Schulsozialarbeit in Sachsen

Am 20.10.2016 wurden die Entwürfe von Förderrichtlinie und Rahmenkonzept des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur Förderung von Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen veröffentlicht. Dazu nehmen wir wie folgt Stellung

5912. 11. 2003

Erste Fachempfehlung zur Schulsozialarbeit in Sachsen verabschiedet

Am 12.11.2003 wurde die Fachempfehlung zur Schulsozialarbeit einstimmig im Landesjugendhilfeausschuss verabschiedet. Die Fachempfehlung enthält eine ausführliche Darstellung zu:

  • Definition von Schulsozialarbeit
  • Gesetzlichen Grundlagen
  • Sozialarbeit in Schulen
  • Einrichtung von Schulsozialarbeit
  • Grundsätzen
  • Methoden und Angeboten
  • Qualitätsentwicklung
  • Unterscheidung zwischen Schulsozialarbeit und Schuljugendarbeit
  • Perspektiven der Schulsozialarbeit
  • Quelle und Download: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11783

    5813. 10. 2009

    Definition Schulsozialarbeit

    Schulsozialarbeit zielt auf Begleitung der Schülerinnen und Schüler in ihrem Prozess des Erwachsenwerdens, auf Unterstützung bei einer für sie befriedigenden Lebensbewältigung sowie auf Förderung ihrer Kompetenzen zur Lösung von persönlichen und/oder sozialen Problemen. Dabei berücksichtigt Schulsozialarbeit, dass die gesellschaftliche Teilhabe über berufliche Eingliederung (Ausbildung, Arbeit) für junge Menschen von zentraler Bedeutung ist. Die berufliche Eingliederung wiederum setzt Schulerfolg, also entsprechende Schulabschlüsse, voraus. Schulsozialarbeit als Leistungsangebote der Jugendhilfe vereint die unterschiedlichen Methoden von sozialer Arbeit "Einzelfallhilfe", "Gruppenarbeit" sowie "Gemeinwesenarbeit" innerhalb eines sozialpädagogischen Gesamtkonzeptes. Dabei sind Einzelhilfe und Gruppenarbeit konstitutive Elemente des Gesamtkonzeptes. Durch ihren niedrigschwelligen und aufsuchenden Charakter ist Schulsozialarbeit "Prävention und Intervention vor Ort" und hat schwerpunktmäßig die Schülerinnen und Schüler im Blick, die aufgrund sozialer Benachteiligungen und/oder individuellen Beeinträchtigungen auf besondere Unterstützung angewiesen sind. Schulsozialarbeit fördert die schulische Ausbildung und die soziale Integration. Sie trägt damit ergänzend und erweiternd zur Verwirklichung des Erziehungsauftrags der Schule bei. Quelle: Sächsisches Landesamt für Familie und Soziales

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