63527. 08. 2020

Einmaliger kostenloser Corona-Test für Schulsozialarbeitende möglich, die gerade vom Urlaub zurückkommen!

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat in einem Rundschreiben (auch) die LAG über folgenden Sachverhalt im Zusammenhang mit dem Schulbeginn und der Eindämmung der Corona-Pandemie informiert:

"Das vordringliche Anliegen des Freistaates Sachsen ist es, den Beginn der Schule, der Tätigkeit der Kindertageseinrichtungen und der Beschäftigungsverhältnisse so reibungslos wie möglich zu gestalten. ...
Der Freistaat macht daher einem definierten Personenkreis das Angebot, sich einmalig und freiwillig auf eine SARS-CoV-2 lnfektion testen zu lassen, wenn die Person aus dem Urlaub in Deutschland zurückkehrt und ihre Arbeit wiederaufnimmt. Dies ist ein zusätzliches Angebot zu den bisherigen Regelungen zu Reiserückkehrenden aus dem Ausland..."

Dieses Angebot soll ungeachtet der individuellen Arbeitgeberverantwortung und Trägerschaft auch für Schulsozialarbeiter*innen gelten und ist befristet bis zum Ablauf des 30. September 2020. Zu beachten ist aber noch folgendes:

"Der Test ist kostenfrei. Testen lassen können sich asymptomatische Mitarbeiter, die ihren Dienst ab dem 31. August 2020 in den Einrichtungen wiederaufnehmen. Das Urlaubsende darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Weitere Informationen zu den Anlaufstellen, wo man sich testen lassen kann und zum organisatorischen Ablauf, werden zeitnah auf der Internetseite des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt abrufbar sein."

 

62923. 07. 2020

Endbericht »Prozessbegleitende Evaluierung des Landesprogrammes Schulsozialarbeit«

Das Sozialministerium hat nun den Endbericht »Prozessbegleitende Evaluierung des Landesprogrammes Schulsozialarbeit«  des ZEP - Zentrum für Evaluation und Politikberatung - veröffentlicht. Daraus wurden unter anderem folgende Handlungsempfehlungen abgeleitet:

  • Abrechnungsverfahren vereinfachen durch einen einfachen Verwendungsnachweis
  • Vereinheitlichung der Sachberichte
  • Anpassung der Ressourcen für die Programmadministration durch die kommunalen Jugendämter an den administrativen Aufwand
  • Die Landesmittel für die Förderrichtlinie Schulsozialarbeit sollten mit jährlichen Steigerungsraten zur Verfügung gestellt werden ...
  • Vorgabe zum Umfang an VZÄ an den Oberschulen flexibilisieren
  • Das SMS sollte sich in der fachlichen Begleitung der Schulsozialarbeit stärker engagieren und dafür ausreichend Personal vorhalten.
  • Insbesondere sollte das SMS regelmäßigere Austausche zwischen den Jugendämtern zur Umsetzung des Landesprogramms organisieren.
  • Bei Themen, die die konkrete Umsetzung an den Schulen betreffen,sollten zudem das SMK und das LaSuB eingebunden werden.
  • Ausbau des ÖPNV ... um auch die Angebote der Schulsozialarbeit für alle Schülerinnen und Schüler zugängig zu machen.
  • Statt einer Erhebung von Kennziffern, mit denen versucht wird, Wirkungen abzubilden, sind regelmäßige Nutzerbefragungen sowie qualitative Begleitstrukturen und –erhebungen zweckmäßiger

Der vollständige Endbericht ist einsehbar unter:  https://www.familie.sachsen.de/download/ZEP-Endbericht-Evaluation-Schulsozialarbeit-Sachsen-2020.pdf

62610. 07. 2020

Schulsozialarbeit in Sachsen in Zeiten der Corona-Pandemie - Erste Zusammenfassung der Ergebnisse der ersten Befragung veröffentlicht!

Die LAG beteiligt sich an einer wissenschaftlichen Befragung unter Schulsozialarbeitenden in verschiedenen Phasen der Corona-Krise. Die Befragung ist ein Kooperationsprojekt der Evangelischen Hochschule Dresden mit der Evangelischen Schulstiftung Sachsen, dem Diakonischen Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens e.V., dem Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsen und der LAG. Die erste Fragewelle wurde Mitte Mai beendet. Die daraus resultierenden ersten Ergebnisse wurden nun in einem interessanten Bericht zusammengefasst und veröffentlicht.

Den Bericht finden Sie hier zum Download:

Eine zweite Fragewelle ist aktuell eröffnet. Den Link zur Beteiligung an der zweiten Befragung erhalten Sie durch eine Mail an lag [at] schulsozialarbeit-sachsen [dot] de.

Wir möchten die Ergebnisse auch verwenden, um Schulsozialarbeit in Sachsen politisch und inhaltlich voranzubringen.

62109. 06. 2020

Neue Förderrichtlinie Schulsozialarbeit in Sachsen veröffentlicht

Durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt wurde am 12. März 2020 eine Neufassung der FRL Schulsozialarbeit veröffentlicht (https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/18628). Wie wir aus der Praxis erfuhren, wurden sowohl Erst- als auch Letztempfängern nicht oder nur unzureichend über die Änderung und Veröffentlichung informiert. Es ist nicht bekannt, wer in die Neufassung der Richtlinie eingebunden war.

Die Änderung betreffen vor allem verwaltungsrechtliche Aspekte sowie die Höhe der Sach- und Verwaltungskosten.

Wir haben für Euch die wichtigsten Änderungen zusammengetragen und informieren an dieser Stelle kurz darüber:

  • Zuwendungsvoraussetzungen: Der Vorhabenbeginn bei Maßnahmen zur Projektförderung ist nach dieser Richtlinie ab Antragstellung (Datum Posteingang bei der Bewilligungsbehörde) generell zugelassen.
  • Zuwendungen sollen nur bewilligt werden, wenn die Zuwendung im Einzelfall mehr als 2.500€, bei kommunalen Körperschaften mehr als 10.000€ beträgt
  • Art, Umfang und Höhe der Zuwendung:Sach- und Verwaltungskosten sind in einem Pauschalsatz in Höhe von bis zu 7000€ je 1,0 VzÄ zuwendungsfähig
  • Verfahren: Der Verwendungsnachweis ist der Bewilligungsbehörde durch den Erstempfänger spätestes ein Jahr nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes vorzulegen

 

 

60418. 05. 2020

Aktuelle Rückmeldung zum Einsatz von Schulsozialarbeit an Schule von SMK, LJA und LaSuB

Zur Beantwortung unserer Anfrage zum Einsatz von Schulsozialarbeit an Schule im Bezug auf die am 12. Mai 2020 veröffentlichte Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen erhielten wir heute zwei Antworten:

Das Landesjugendamt antwortete uns in Absprache mit dem SMK folgendes:

„Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen ist ein eigenständiges Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe am Lern- und Lebensort Schule, das für alle Schularten Schulstufen und im Sächsischen Schulgesetz verankert ist. Schulsozialarbeiter unterstützen die Schülerinnen und Schüler sowohl bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung als auch dabei, den Schulabschluss zu erlangen.
Schulsozialarbeiter können aufgrund von Ziffer 3.3 der geltenden „Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen im Zusammenhand mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2- Pandemie“ das Schulgelände betreten, da sie aus den o.a. Gründen zu dem für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs erforderlichen Personal zählen.“

Auch das Amt für Jugend, Familie und Bildung der Stadt Leipzig stellte uns heute eine aktuelle Antwort des Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) in Rücksprache mit dem Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Verfügung:

'Die Schulsozialarbeiter sind über 2.2. bzw. 3.3. in Verbindung mit 1.1. der Allgemeinverfügung als Personen, die zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs notwendig sind, zu sehen. Sie sind als Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung an schulischen Einrichtungen beruflich tätig. Ihr Einsatz in Schulen ist je nach Schulart verpflichtend vorgesehen (vgl. § 1 Abs. 4, § 6 Abs. 5 SächsSchulG).'

Diese beiden Antworten sind aus unserer Sicht eine klare rechtliche Grundlage für den weiteren Einsatz von Schulsozialarbeit an Schule in Sachsen.

60217. 05. 2020

Anfrage an das Landesjugendamt gestartet - Betretungsverbot für Schulsozialarbeiter*innen?

Von einigen Schulsozialarbeiter*innen aus ganz Sachsen erhielten wir inzwischen die Rückmeldung, dass bestimmte Passagen der neuen Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen vom 12. Mai 2020 das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit nicht explizit als schulzugehöriges und somit zutrittberechtigtes Personal an Schule erwähnt und die ersten Schulsozialarbeiter*innen das Betreten und Arbeiten in der Schule verweigert wird.

Die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. hat am heutigen Freitag, 15.Mai, eine Anfrage an das Landesjugendamt gestellt mit der Bitte um zeitnahe Klärung sowie Antwort.

Auszug aus der Anfrage:

'Im Mittelpunkt dieser Auslegung steht der Abschnitt "3.3. Schulfremden Personen, die nicht für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebes oder des  Betriebs notwendiger Nebeneinrichtungen benötigt werden, ist das Betreten des Schulgeländes untersagt, sofern nicht nachfolgend etwas anderes bestimmt ist. "

Danach werden unter Punkt 3.4. Ausnahmen für bestimmte Berufsgruppen definiert, aber Schulsozialarbeit wird dort nicht aufgeführt.

Nun sind wir und waren wir der Meinung, dass Schulsozialarbeiter*innen de facto und durch den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit Schule nicht als schulfremde Personen anzusehen sind.

Um Fehlinterpretationen vorzubeugen, bitten wir Sie, zeitnah klarzustellen, dass Schulsozialarbeitende im Sinne der Allgemeinverfügung nicht als schulfremde Personen anzusehen sind.'

Wir hoffen auf eine zeitnahe Reaktion auf unsere Anfrage und werden diesbezügliche Antworten auf unserer Homepage veröffentlichen.

Darüber hinaus stehen wir am Montag (18.Mai) und am Mittwoch (20.Mai) gern auch telefonisch in der Geschäftsstelle für Rückfragen zur Verfügung.

59824. 04. 2020

Notbetreuung offen für Kinder von Schulsozialarbeiter*innen?!

Eine telefonische Anfrage bezüglich der sog. "Notbetreuung" für Kinder von Schulsozialarbeitenden beim sächsichen Landesjugendamt und der "Corona-Hotline" des Freistaats ergab folgende Antwort: Laut der geltenden Neuen Allgemeinverfügung für eingeschränkten Schulbetrieb vom 18.04.2020, Anlage 1 "kritische Infrasturktur", ist im letzten Anstrich "Bildung und Erziehung" der Punkt "stationäre und ambulante Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe" aufgeführt.  Schulsozialarbeitende fallen laut Auskunft unter diesen Aspekt der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe. Eine schriftliche Beantwortung steht aus und wird vermutlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

59722. 04. 2020

Schulsozialarbeiter*innen können zurück an die Schulen!

Bisher haben sich mit heutigen Datum (22.04.2020) der Erzgebirgskreis und der LK Leipzig eindeutig dazu positioniert, dass die dortigen Schulsozialarbeiter*innen in Absprache mit den Schulleitungen und unter Einhaltung der Hygieneregelungen wieder an ihren Schulen tätig werden können!

Das Jugendamt des LK Leipzig empfiehlt in einer Träger-Rundmail weiterhin:

"Folgende Unterstützungsangebote sehen wir als möglich/ teilweise auch dringend notwendig an:

  • Bereiten Sie bitte gemeinsam mit den Lehrern den sukzessiven Schulstart vor. Insbesondere das Einhalten der Hygieneregeln sollte durch Sie mit den Schülern trainiert werden. Hierzu gilt es, Maßnahmen mit zu erarbeiten.
  • Daneben gibt es zahlreiche Eltern, die bezüglich der schulischen Betreuung ihrer Kinder an ihre Grenzen stoßen. Hier kann durch Sie eine Art telefonische Sorgenbetreuung eingerichtet werden, sofern nicht bereits geschehen.
  • Auch die Schülerinnen und Schüler haben zunehmend Probleme mit der Situation. Installieren Sie beispielsweise klassenweise Chats, so dass die Schüler mal wieder untereinander in den Austausch gehen können.
  • Letztlich kann es auch eine Idee sein, Rückmeldungen der Eltern und Kinder bzgl. der Gestaltung der Internetbeschulung systematisch aufzugreifen und für die jeweilige Schule auszuwerten. Was hat geholfen, was kann verbessert werden?
  • Eine Nachbereitung der „Auszeit“ mit den Schülern ist ebenfalls wichtig und sollte mit in den Arbeitsplan aufgenommen werden."

Wir hoffen, dass sich auch die anderen Jugendämter in Sachsen entsprechend klar positionieren.

59620. 04. 2020

Stellungnahme der LAG zur Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit - Kreativität und Einsatzwille braucht finanzielle Sicherheit!

Die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. nimmt Stellung zur Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit in Sachsen und tritt damit den Bestrebungen einzelner Landratsämter, für Schulsozialarbeit Kurzarbeit o.ä. zu beantragen, deutlich entgegen. "... In Krisenzeiten braucht es eine klare Haltung der Verantwortlichen, um Schulsozialarbeiter*innen und anderen geförderte Projekten der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen die notwendige Sicherheit zu geben, ihre herausfordernde Tätigkeit weiter kreativ und hochwertig zu gestalten. Alle freien und öffentlichen Träger in Sachsen sollten auch weiterhin solidarisch miteinander kooperieren und Trägern, die in personelle Notsituationen rutschen, aktiv Unterstützung anbieten....Wenn nun einzelne Landkreise beginnen, diese Möglichkeit infrage zu stellen, müssen sie ihren Eltern und Schüler*innen gut erklären können, warum trotz einer weiterlaufenden 80 – 100-prozentigen  Förderung durch den Freistaat freie Träger aufgefordert werden, für Schulsozialarbeitsprojekte Kurzarbeit anzumelden, was bei „Kurzarbeit null“ zu einer völligen Einstellung der Arbeit führen würde. Hier werden kurzfristig sehr begrenzte Finanzmittel für den Landkreis eingespart, gleichzeitig für Eltern und Schüler*innen Leistungen gestrichen, die möglicherweise in der Krise oder anschließend dringend notwendig wären, und Kolleg*innen in der Schulsozialarbeit verunsichert und demotiviert."

Den vollständigen Text der Stellungnahme lesen Sie hier.

58207. 04. 2020

Aktuelles zum Fördervollzug in Zusammenhang mit Corona - Stand 06.04.2020

Das Sächsische Finanzministerium hat am 30.03.2020 "Anwendungshinweise zum Fördervollzug in Zusammenhang mit Corona - VwV zu §§ 23, 44 SäHO" veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem:

"Zuwendungsempfängern ... sollen grundsätzlich keine schwerwiegenden Nachteile entstehen, soweit diese aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation nicht wie geplant Projektbestandteile durchführen und an Projekten teilnehmen können. Die Bewilligungsstellen werden gebeten, einzelfallbezogene Entscheidungen zu treffen und die jeweiligen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. ...  5. Soweit im Fördervollzug eine Ermessensspielraum besteht, ist dieser im Zusammenhang mit der aktuellen Sondersituation großzügig auszulegen ..."

Das ganze Schreiben und Anmerkungen dazu finden Sie auf der Homepage des Kinder- und Jugendringes Sachsen unter dem Punkt Anlagen auf folgender Seite: https://www.kjrs-online.de/index.php?modul=news&vid=485

Inzwischen hat der KSV an die Jugendämter in Sachsen eigene Anwendungshinweise zum Umgang mit den Förderungen im Rahmen des SGB VIII herausgegeben, die sich am Schreiben des Finanzministeriums orientieren.Nun sind die örtlichen Jugendämter als jeweilige Zuwendungsgeber an der Reihe, diese Hinweise mit eigenen Auslegungsbestimmungen an die freien Träger der Schulsozialarbeit weiter zu reichen. Damit sollte dann Klarheit darüber bestehen, ob es tatsächlich sinnvoll und unabwendbar ist, Schulsozialarbeiter*innen in Kurzarbeit zu schicken, was unserer Wahrnehmung nach derzeit nicht notwendig erscheint. Dies wird sicher aber auch davon abhängig sein, wann die Schulen wieder geöffnet werden.

57930. 03. 2020

Antworten auf FAQs zum Umgang mit der Corona-Krise des Jugendamtes Dresden

Das Jugendamt Dresden hat über das Fachkräfteportal des Jugendinfoservers Dresden Stellung zu FAQs beim Umgang mit den aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Krise und deren Auswirkungen auf offene Angebote und Schulsozialarbeit genommen. "... Im Schließungszeitraum akzeptiert das Jugendamt auch sonstige Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Zuwendungszweck. Dies können konzeptionelle Arbeiten, Verwaltungsaufgaben oder auch Erhaltungsmaßnahmen am Objekt sein. Bitte informieren Sie das Jugendamt über Ihre angepasste Form der Angebotsgestaltung in Folge der verfügten Schließung der Einrichtungen. weiterlesen

57626. 03. 2020

Bald Sicherheit zur Weiterfinanzierung von Schulsozialarbeit in Sachsen trotz Corona-Krise!?

„Derzeit herrscht viel Unsicherheit, inwieweit die Finanzierung durch die Gebietskörperschaften fortgesetzt wird, wenn Angebote wegen der aktuellen Corona-Epidemie nicht die vereinbarten Leistungen erbringen können. Bis die Regelung des Bundes tatsächlich greift und klar ist, wie beispielsweise die einzelnen Kommunen damit umgehen, setzen wir uns bei den entsprechenden Stellen dafür ein, die Finanzierung in voller Höhe fortzuführen“, sagt Michael Richter, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Sachsen. Der Verband sei mit den Kostenträgern, den kommunalen Spitzenverbänden und dem Freistaat in engem Kontakt, um eine für alle Träger vertretbare Lösung zu finden. ... " (Der Paritätische Sachsen, 24.03.2020)

Mehr zu dem Thema Finanzierung auch der geförderten Angebote von Schulsozialarbeit in Sachsen findet sich unter folgenden links:

Paritätischer Wohlfahrtsverband und Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Wir hoffen, dass durch das Sozialministerium in Sachsen den Trägern und MItarbeiter*innen der Schulsozialarbeit bald Sicherheit durch eine entsprechende Verwaltungsvorschrift und eine öffentliche Erklärung gegeben wird, an welcher sich die Jugendämter der Gebietskörperschaften orientieren können..

57523. 03. 2020

Corona-Link der Staatsregierung

Der Freistaat Sachsen stellt ab sofort alle Informationen und Erlasse unter folgendem link öffentlich zur Verfügung: http://www.coronavirus.sachsen.de/

Halten Sie sich an die Regelungen und blieben Sie gesund!!

56016. 12. 2019

Fachtag des Sächsischen Landesjugendamtes am 10.12.2019 in Dresden

Zu Stand und Perspektiven der Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen hatte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz/Landesjugendamt am 10.Dezember nach Dresden eingeladen. Mit einiger Spannung wurde dabei die Präsentation von ersten Ergebnissen aus der Evaluation des Landesprogrammes Schulsozialarbeit durch das Berliner Zentrum für Evaluation und Politikberatung (ZEP) erwartet.

Im Auftrag des Landesjugendamtes können wir hier die Präsentation von Frank Oschmiansky vom ZEP zu ersten Evaluationsergebnissen und die Präsentation des LAG-Vorsitzenden Björn Bartling zum Stand der Schulsozialarbeit in Sachsen veröffentlichen.

50918. 06. 2019

605,6 Vollzeitstellen Schulsozialarbeit durch Landesprogramm in Sachsen gefördert!!

In Beantwortung einer kleinen Anfrage des Landtagsabgeordneten  Volkmar Zschocke (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) teilte das Sozialministerium schon Ende Februar aktuelle Zahlen zum Stand der Schulsozialarbeit in Sachsen mit. Demnach arbeiten mit Stand Febraur 2019 wohl etwa 700 Kolleg*innen auf insgesamt 605,6 Vollzeitstellen (VzÄ), die aus dem Landesprogramm gefördert werden. 285 VzÄ stehen dabei den staatlichen Oberschulen, 28 den OS in freier Trägerschaft zur Verfügung, die restlichen 292,6 VzÄ verteilen sich auf die anderen Schularten.

Auch wieviele Stellen je Landkreis / kreisfreie Stadt gefördert werden ist aus der Statistik ersichtlich, die unter folgendem link zur Verfügung steht: Schulsozialarbeit in Sachsen Feb 2019

49806. 02. 2019

Unfallversicherungsschutz in der Schulsozialarbeit

Die Sächsischen Staatsministerien für Kultus und Soziales und Verbraucherschutz haben nach längerer juristischer und inhaltlicher Prüfung im Januar 2019 einen Vorschlag zur Herstellung des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes für Schüler*innen gemacht, die Angebote der Schulsozialarbeit nutzen. In einem Brief beider Ministerien an die sächsischen Jugendämter wird dargelegt: „Entscheidend ist das strukturierte Zusammenwirken zwischen der Schulleitung und dem Träger der Schulsozialarbeit. Um im Einzelfall die bestehenden Rechte und Pflichten beider Seiten verbindlich zu dokumentieren, wird hiermit eine Muster-kooperationsvereinbarung vorgelegt. … Es wird allerdings – wie immer im Unfallversicherungsrecht, wenn ein „Schadensfall“ eintritt – bei einer Einzelfallprüfung bleiben. …“

Weiterhin wird betont, dass es sich ausdrücklich um ein Muster einer Kooperations-vereinbarung handelt, mittels dessen bereits bestehende Vereinbarungen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden können. In der Musterkooperationsvereinbarung wird der Anhang einer Leistungsbeschreibung des jeweiligen Angebots der Schulsozialarbeit vorgeschlagen.

Die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. begrüßt die gefundene Lösung, die nun den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung der Schulen auf die Angebote der Schulsozialarbeit überträgt. Auch die vorgeschlagene Mustervereinbarung enthält viele begrüßenswerte Regelungen zur Kooperation zwischen Schule und Schulsozialarbeit, beispielsweise ein monatliches Arbeitstreffen zwischen Schulleitung und Schulsozialarbeiter*in.

Den Brief der Staatsministerien und die Musterkooperationsvereinbarung finden Sie hier: Brief und Musterkooperationsvereinbarung

44208. 03. 2018

Kabinett beschließt neue Förderrichtlinie Schulsozialarbeit am 06.03.2018

In Sachsen wird die Schulsozialarbeit weiter ausgebaut. Das legte das Kabinett am 06.03.2018 mit Änderung einer entsprechenden Förderrichtlinie fest, die am 22.03.18 im Sächsischen Amtsblatt veröffentlicht wurde https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17165-FRL-Schulsozialarbeit Das Landesprogramm Schulsozialarbeit erhalte so nochmals einen kräftigen Schub, sagte Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) in Dresden. Mit Beginn des Schuljahres 2018/19 soll an allen 279 sächsischen Oberschulen in öffentlicher Trägerschaft mindestens 1,0 Vollzeitäquivalente für Sozialarbeit geschaffen werden, die auch auf zwei Fachkräfte aufteilbar sind. Ab dem Jahr 2019 werden die bisher eingesetzten Mittel auf  30,5 Millionen Euro verdoppelt, wodurch mehr Mittel für Schulsozialarbeit an anderen Schulformen bereit stehen. Voraussetzung für eine Beantragung von Mitteln aus dem Landesprogramm ist der vollständige Abruf der Jugendpauschale für die Förderung offener und mobiler Jugendarbeit.

Folgender Artikel enthält ein kurzes Statement der LAG Schulsozialarbeit Sachsen: Link

45619. 06. 2018

Geänderte Ausführungsbestimmungen zur FRL Schulsozialarbeit

Der KSV Sachsen hat am 29.05.2018 geänderte Ausführungsbestimmungen zur Förderrichtlinie Schulsozialarbeit veröffentlicht, in welchen die Möglichkeit der Splittung einer 40-Stunden-Stelle an einer Oberschule und die Notwendigkeit der Planung und Stellenausschreibung der Schulsozialarbeit an Oberschulen als Fördervoraussetzung benannt wird. Mehr Details finden sich hier

40514. 12. 2017

Checkliste für Kooperationsvereinbarungen Schule - Jugendhilfe

Zum Fachtag des Landesjugendamtes am 28.11.2017 stellten die Bildungsreferent*innen der LAG eine Checkliste für Kooperationsvereinbarungen in der Schulsozialarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe vor. Die Checkliste orientiert sich dabei an bundesweiten Standards und ist als Anregung für die Praxis in Sachsen gedacht. Zur Checkliste geht es hier

40004. 09. 2017

Arbeitshilfe zum Wirksamkeitsdialog in der Schulsozialarbeit in Sachsen

Mit der aus aktuellem Anlass erstellten Arbeitshilfe leistet die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. einen Beitrag dazu, die Diskussion zu Qualität und Wirkungen von Schulsozialarbeit in Sachsen auf einem hohen Niveau weiter zu führen und an bereits vorliegende Forschungserkenntnisse anzuknüpfen. Damit soll der notwendige und wichtige partnerschaftliche Qualitätsdialog zwischen den öffentlichen Trägern als Gewährleistern von und Fachaufsicht über Qualität und den freien Trägern als Leistungserbringern unterstützt werden. Die Arbeitshilfe können Sie hier herunter laden: Arbeitshilfe

(Quelle: Postkartenaktion AGFT Leipzig)

 

 

 

 

 

36322. 08. 2016

Fachempfehlung zur Schulsozialarbeit in Sachsen fortgeschrieben

Am 24. Juni 2016 wurde vom Landesjugendhilfeausschuss die Fortschreibung der Fachempfehlung zur Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen beschlossen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit war bei der Vorbereitung zur Niederschreibung durch die Bildungsreferentin der LAG beteiligt. Weiterhin waren Mitglieder der LAG beim diesbezüglichen Fachgespräch im März 2016 involviert. Die vorliegende Fachempfehlung richtet sich in ihrem Selbstverständnis an „Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie insbesondere an die Schulleiter/innen und Lehrer/innen“ (ebd. S.3). Folgende Sachverhalte sind aus Sicht der LAG positiv zu bewerten:

  • Die Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen bleibt innerhalb der Jugendhilfe verortet und verliert damit nicht ihre Eigenständigkeit.
  • Die Handlungsprinzipien der Sozialen Arbeit gelten weiterhin für die Schulsozialarbeit und sind dementsprechend auch ausführlich in der Neufassung festgeschrieben.
  • Die Fachempfehlung dient als Grundlage für ein bevorstehendes Landesprogramm und demzufolge für einen landesweiten Ausbau von Schulsozialarbeit. Damit besteht die Chance noch mehr Kinder und Jugendliche in den Schulen zu erreichen.
Die Fachempfehlung bietet Raum für die Reflexion und Diskussion zum fachlichen Selbstverständnis von Schulsozialarbeit. Wir wissen um die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Haltungen und haben ein großes Interesse an Ihren Rückmeldungen um die Qualität, die Fachlichkeit und ein einheitliches Bild von Schulsozialarbeit weiter zu entwickeln.

39214. 02. 2017

Einigung auf neues Schulgesetz in Sachsen

Am 09.02.2017 wurden in verschiedenen Medien und auf den Internetportalen von CDU- und SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag Eckpunkte zum neuen Sächsischen Schulgesetz veröffentlicht. https://www.schule.sachsen.de/20820.htm

 

37017. 12. 2016

Landtag beschließt Programm mit jährlich 15 Mio. Euro

Bei der Landtagssitzung im Dezember 2016 wurde das Landesprogramm Schulsozialarbeit in einer Höhe von 15 Millionen Euro beschlossen. Hier finden Sie den Antrag der Regierungsfraktion im Wortlaut: Drucksache 6/7140

update 28.02.17: Neues Landesprogramm Schulsozialarbeit startet in Sachsen - Förderrichtlinie wurde beschlossen - hier der offizielle Pressetext

Die jeweilig aktuellste Förderrichtinie finden Sie hier.

36822. 11. 2016

Stellungnahme zur Förderrichtlinie Schulsozialarbeit in Sachsen

Am 20.10.2016 wurden die Entwürfe von Förderrichtlinie und Rahmenkonzept des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur Förderung von Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen veröffentlicht. Dazu nehmen wir wie folgt Stellung

5912. 11. 2003

Erste Fachempfehlung zur Schulsozialarbeit in Sachsen verabschiedet

Am 12.11.2003 wurde die Fachempfehlung zur Schulsozialarbeit einstimmig im Landesjugendhilfeausschuss verabschiedet. Die Fachempfehlung enthält eine ausführliche Darstellung zu:

  • Definition von Schulsozialarbeit
  • Gesetzlichen Grundlagen
  • Sozialarbeit in Schulen
  • Einrichtung von Schulsozialarbeit
  • Grundsätzen
  • Methoden und Angeboten
  • Qualitätsentwicklung
  • Unterscheidung zwischen Schulsozialarbeit und Schuljugendarbeit
  • Perspektiven der Schulsozialarbeit
  • Quelle und Download: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11783

    5813. 10. 2009

    Definition Schulsozialarbeit

    Schulsozialarbeit zielt auf Begleitung der Schülerinnen und Schüler in ihrem Prozess des Erwachsenwerdens, auf Unterstützung bei einer für sie befriedigenden Lebensbewältigung sowie auf Förderung ihrer Kompetenzen zur Lösung von persönlichen und/oder sozialen Problemen. Dabei berücksichtigt Schulsozialarbeit, dass die gesellschaftliche Teilhabe über berufliche Eingliederung (Ausbildung, Arbeit) für junge Menschen von zentraler Bedeutung ist. Die berufliche Eingliederung wiederum setzt Schulerfolg, also entsprechende Schulabschlüsse, voraus. Schulsozialarbeit als Leistungsangebote der Jugendhilfe vereint die unterschiedlichen Methoden von sozialer Arbeit "Einzelfallhilfe", "Gruppenarbeit" sowie "Gemeinwesenarbeit" innerhalb eines sozialpädagogischen Gesamtkonzeptes. Dabei sind Einzelhilfe und Gruppenarbeit konstitutive Elemente des Gesamtkonzeptes. Durch ihren niedrigschwelligen und aufsuchenden Charakter ist Schulsozialarbeit "Prävention und Intervention vor Ort" und hat schwerpunktmäßig die Schülerinnen und Schüler im Blick, die aufgrund sozialer Benachteiligungen und/oder individuellen Beeinträchtigungen auf besondere Unterstützung angewiesen sind. Schulsozialarbeit fördert die schulische Ausbildung und die soziale Integration. Sie trägt damit ergänzend und erweiternd zur Verwirklichung des Erziehungsauftrags der Schule bei. Quelle: Sächsisches Landesamt für Familie und Soziales

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