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Anwendungshinweise zum Fördervollzug in Zusammenhang mit Corona - VwV zu §§ 23, 44 SäHO

Das Sächsische Finanzministerium hat gestern "Anwendungshinweise zum Fördervollzug in Zusammenhang mit Corona - VwV zu §§ 23, 44 SäHO" veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem:

"Zuwendungsempfängern ... sollen grundsätzlich keine schwerwiegenden Nachteile entstehen, soweit diese aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation nicht wie geplant Projektbestandteile durchführen und an Projekten teilnehmen können. Die Bewilligungsstellen werden gebeten, einzelfallbezogene Entscheidungen zu treffen und die jeweiligen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. ...  5. Soweit im Fördervollzug eine Ermessensspielraum besteht, ist dieser im Zusammenhang mit der aktuellen Sondersituation großzügig auszulegen ..."

Das ganze Schreiben und Anmerkungen dazu finden Sie auf der Homepage des Kinder- und Jugendringes Sachsen unter: https://www.kjrs-online.de/user_content/newsevents /SMF_Anwendungshinweise_Foerdervollzug.pdf

Vermutlich wird der KSV in den nächsten Tagen eigene Anwendungshinweise zum Umgang mit den Förderungen im Rahmen des SGB VIII herausgeben, die wir dann ebenfalls veröffentlichen werden. Damit sollte dann auch für die Träger der Schulsozialarbeit in Sachsen Klarheit bestehen, ob es tatsächlich notwendig ist, ihre Mitarbeiter*innen in Kurzarbeit zu schicken, was unserer Wahrnehmung nach derzeit nicht notwendig erscheint.

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Antworten auf FAQs zum Umgang mit der Corona-Krise des Jugendamtes Dresden

Das Jugendamt Dresden hat über das Fachkräfteportal des Jugendinfoservers Dresden Stellung zu FAQs beim Umgang mit den aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Krise und deren Auswirkungen auf offene Angebote und Schulsozialarbeit genommen. "... Im Schließungszeitraum akzeptiert das Jugendamt auch sonstige Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Zuwendungszweck. Dies können konzeptionelle Arbeiten, Verwaltungsaufgaben oder auch Erhaltungsmaßnahmen am Objekt sein. Bitte informieren Sie das Jugendamt über Ihre angepasste Form der Angebotsgestaltung in Folge der verfügten Schließung der Einrichtungen. ... Ob und in welchem Umfang Rückforderungsansprüche im Zusammenhang mit der Gewährung von Fördermitteln entstehen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt offen. Wir möchten Ihnen eine pragmatische aber auch rechtssichere Lösung an die Hand geben ... Die Veröffentlichung von Erreichbarkeiten und Kontaktdaten für den Zugang zur Schulsozialarbeit sollte z.B. über die Website der Schulen bzw. über die schulische Kommunikation mit den Eltern ermöglicht werden. So können die Fachkräfte auf Bedarfe der Schüler/-innen reagieren bzw. Prozesse der (kontaktlosen) Einzelfallbegleitung fortsetzen. An Grund- und Förderschulen, die eine Notbetreuung für die Schüler/-innen anbieten, besteht die Möglichkeit, dass Schulsozialarbeitende die Betreuung mit unterstützen." Zum Portal geht es hier: https://jugendinfoservice.dresden.de/de/fachkraefteportal/faq-corona.php

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Informations- und Bildungsangebote des LFD Sachsen in Zeiten der 'Coronakrise'

Der Landesfilmdienst Sachsen für Jugend- und Erwachsenenbildung e.V. (LFD) bietet
Online-Lösungen zur Unterstützung für Familien, Lehrer*innen, Fachkräfte der Kinder- und
Jugendhilfe sowie alle Interessierte. Diese können z.B. auch für online-Elternabende oder ähnliches genutzt werden. Zur Homepage geht es hier: https://landesfilmdienst-sachsen.de/

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„Tipps und Tricks“ für den Familienalltag in Zeiten von Corona vom Kinderschutzbund

Liebe Kolleg*innen,

vermutlich betrifft es viele von euch sowohl persönlich und/oder beruflich: man arbeitet im Home-Office und betreut gleichzeitig die eigenen Kinder, was nicht immer leicht ist ... möglicherweise steht ihr auch in Kontakt mit Eltern von Kindern eurer Schulen, die ein ähnliches Problem haben. Der Landesverband Sachsen des Deutschen Kinderschutzbundes hat nützliche Tipps für Eltern in dieser Situation veröffentlicht: „Tipps und Tricks“

Viele Grüße, eure Bildungsreferent*innen

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Bald Sicherheit zur Weiterfinanzierung von Schulsozialarbeit in Sachsen trotz Corona-Krise!?

„Derzeit herrscht viel Unsicherheit, inwieweit die Finanzierung durch die Gebietskörperschaften fortgesetzt wird, wenn Angebote wegen der aktuellen Corona-Epidemie nicht die vereinbarten Leistungen erbringen können. Bis die Regelung des Bundes tatsächlich greift und klar ist, wie beispielsweise die einzelnen Kommunen damit umgehen, setzen wir uns bei den entsprechenden Stellen dafür ein, die Finanzierung in voller Höhe fortzuführen“, sagt Michael Richter, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Sachsen. Der Verband sei mit den Kostenträgern, den kommunalen Spitzenverbänden und dem Freistaat in engem Kontakt, um eine für alle Träger vertretbare Lösung zu finden. ... " (Der Paritätische Sachsen, 24.03.2020)

Mehr zu dem Thema Finanzierung auch der geförderten Angebote von Schulsozialarbeit in Sachsen findet sich unter folgenden links:

Paritätischer Wohlfahrtsverband und Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Wir hoffen, dass durch das Sozialministerium in Sachsen den Trägern und MItarbeiter*innen der Schulsozialarbeit bald Sicherheit durch eine entsprechende Verwaltungsvorschrift und eine öffentliche Erklärung gegeben wird, an welcher sich die Jugendämter der Gebietskörperschaften orientieren können..

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Corona-Link der Staatsregierung

Der Freistaat Sachsen stellt ab sofort alle Informationen und Erlasse unter folgendem link öffentlich zur Verfügung: http://www.coronavirus.sachsen.de/

Halten Sie sich an die Regelungen und blieben Sie gesund!!

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LAG und die aktuelle Situation

Aus Anlass der Corona-Epidemie und der damit verbundenen Ansteckungsgefahr, sowie den sich daraus ergebenden Massnahmen (Kita-, Schulschließung, usw.) befinden sich die Bildungsreferent*innen der LAG überwiegend im Home-Office, ein*e Mitarbeiter *in hält bisher die Geschäftsstelle besetzt. Wir sind so aktuell weiterhin gut per E-Mail oder Telefon erreichbar.

Die geplanten Fortbildungen der LAG wurden bis 20. April 2020 abgesagt bzw. verlegt.Wir halten Sie auf dem laufenden.

Soweit uns bekannt, arbeiten die Projekte der Schulsozialarbeit in Sachsen bisher überwiegend im Home-Office oder beteiligen sich an notwendigen Betreuungen an Schulen.

Wir wünschen allen Kolleg*innen viel Kraft und gute Gesundheit!

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Gedanken zu Suchtprävention und Schulsozialarbeit

Unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung veranstaltete der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. - Fachverband der Diakonie Deutschland (GVS) im November 2019 sein 14. Berliner Suchtgespräch zum Schwerpunkt „Die Jugend von heute…“. Neben einem Referat von Prof. Albert von der Uni Bielefeld, einem der Autoren der aktuellen Shell-Jugendstudie, war auch die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. um einen Beitrag gebeten worden. Diesen kann man unter folgendem link im online-Magazin PARTNERschaftlich der GVS nachlesen: https://www.partnerschaftlich.org/themenmagazine/2020-01/die-zuendkerze-im-motor-der-praeventionsarbeit-schulsozialarbeit-und-suchtpraevention-in-sachsen.html

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Fachtag des Sächsischen Landesjugendamtes am 10.12.2019 in Dresden

Zu Stand und Perspektiven der Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen hatte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz/Landesjugendamt am 10.Dezember nach Dresden eingeladen. Mit einiger Spannung wurde dabei die Präsentation von ersten Ergebnissen aus der Evaluation des Landesprogrammes Schulsozialarbeit durch das Berliner Zentrum für Evaluation und Politikberatung (ZEP) erwartet.

Im Auftrag des Landesjugendamtes können wir hier die Präsentation von Frank Oschmiansky vom ZEP zu ersten Evaluationsergebnissen und die Präsentation des LAG-Vorsitzenden Björn Bartling zum Stand der Schulsozialarbeit in Sachsen veröffentlichen.

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Erklärung Bundeskongress 2019 in Jena

Am 10./11. Oktober fand der eindrucksvolle Bundeskongreß Schulsozialarbeit mit ca. 500 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland in Jena statt. Hier geht es zur Abschlußerklärung

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit hier.

Bundeskongress Schulsozialarbeit 2019

 

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605,6 Vollzeitstellen Schulsozialarbeit durch Landesprogramm in Sachsen gefördert!!

In Beantwortung einer kleinen Anfrage des Landtagsabgeordneten  Volkmar Zschocke (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) teilte das Sozialministerium schon Ende Februar aktuelle Zahlen zum Stand der Schulsozialarbeit in Sachsen mit. Demnach arbeiten mit Stand Febraur 2019 wohl etwa 700 Kolleg*innen auf insgesamt 605,6 Vollzeitstellen (VzÄ), die aus dem Landesprogramm gefördert werden. 285 VzÄ stehen dabei den staatlichen Oberschulen, 28 den OS in freier Trägerschaft zur Verfügung, die restlichen 292,6 VzÄ verteilen sich auf die anderen Schularten.

Auch wieviele Stellen je Landkreis / kreisfreie Stadt gefördert werden ist aus der Statistik ersichtlich, die unter folgendem link zur Verfügung steht: Schulsozialarbeit in Sachsen Feb 2019

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Neuer LAG-Vorstand

Die Mitgliederversammlung der LAG hat am 22. März 2019 im Gymnasium Bürgerwiese in Dresden einen neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt, nachdem Stev Pauli aus privaten Gründen seinen Rücktritt erklärt hatte. Einstimmig gewählt wurde Björn Bartling (im Bild links), Schulsozialarbeiter am Gymnasium Markkleeberg, von der Kindervereinigung Leipzig.  Außerdem wurde Laura Keller, Schulsozialarbeiterin an der Oberschule Dresden-Weißig von der AWO Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, als Beisitzerin nachgewählt.

Der neue LAG-Vorstand 2019 auf dem Bild von links nach rechts:

Laura Keller (Beisitzerin), Judith Müller (Schatzmeisterin), Andreas Keim und Jens Vogel (Beisitzer), Björn Bartling (1. Vorsitzender), Denise Krohn (stv. Vorsitzende),. Auf dem Foto fehlen: Michael Geipel und Mario Brand (Beisitzer).

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Sozialraumorientierung in der Schulsozialarbeit!?

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) hat ein Forschungsvorhaben zu „Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg – sozialraumorientierte Konzepte und ihre Wirkung“ gefördert. Inzwischen liegt dazu ein hochinteressanter Abschlussbericht vor, der auch dazu geeignet erscheint, eine vergleichbare Diskussion über Sozialraumorientierung in der Schulsozialarbeit in Sachsen anzustoßen. Den Abschlußbericht des Forschungsvorhabens und einen Kurzbericht finden Sie auf dieser Seite.

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Unfallversicherungsschutz in der Schulsozialarbeit

Die Sächsischen Staatsministerien für Kultus und Soziales und Verbraucherschutz haben nach längerer juristischer und inhaltlicher Prüfung im Januar 2019 einen Vorschlag zur Herstellung des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes für Schüler*innen gemacht, die Angebote der Schulsozialarbeit nutzen. In einem Brief beider Ministerien an die sächsischen Jugendämter wird dargelegt: „Entscheidend ist das strukturierte Zusammenwirken zwischen der Schulleitung und dem Träger der Schulsozialarbeit. Um im Einzelfall die bestehenden Rechte und Pflichten beider Seiten verbindlich zu dokumentieren, wird hiermit eine Muster-kooperationsvereinbarung vorgelegt. … Es wird allerdings – wie immer im Unfallversicherungsrecht, wenn ein „Schadensfall“ eintritt – bei einer Einzelfallprüfung bleiben. …“

Weiterhin wird betont, dass es sich ausdrücklich um ein Muster einer Kooperations-vereinbarung handelt, mittels dessen bereits bestehende Vereinbarungen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden können. In der Musterkooperationsvereinbarung wird der Anhang einer Leistungsbeschreibung des jeweiligen Angebots der Schulsozialarbeit vorgeschlagen.

Die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. begrüßt die gefundene Lösung, die nun den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung der Schulen auf die Angebote der Schulsozialarbeit überträgt. Auch die vorgeschlagene Mustervereinbarung enthält viele begrüßenswerte Regelungen zur Kooperation zwischen Schule und Schulsozialarbeit, beispielsweise ein monatliches Arbeitstreffen zwischen Schulleitung und Schulsozialarbeiter*in.

Den Brief der Staatsministerien und die Musterkooperationsvereinbarung finden Sie hier: Brief und Musterkooperationsvereinbarung

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Fortbildungen 2019 sind online - Anmeldung läuft!

Unter der Rubrik Fortbildungen finden Sie unser Fortbildungeprogramm 2019. Sie können sich ab jetzt anmelden.

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Bundeskongress Schulsozialarbeit am 10./11. Oktober 2019 in Jena

Dieser Kongress bietet 400 Teilnehmer*innen Vorträge, Foren, Workshops zu gesellschaftspolitischen Fragen, Konzepten, Handlungsansätzen und aktuellen Herausforderungen in der Schulsozialarbeit. Neben Inputs wird der Austausch zwischen den Fachkräften aus Praxis, Verbänden, Verwaltung, Lehre und Forschung ermöglicht.
Veranstalter sind der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit mit seinen Mitgliedern und ihren entsprechenden Verbänden, das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, die Stadt Jena sowie das Organisationsberatungsinstitut Thüringen - ORBIT.  
Eingeladen sind Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, Verantwortliche bei Trägern, in der Verwaltung und Politik, Lehrende und Forschende der Sozialen Arbeit. Mehr Informationen gibt es hier

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Fachtag "Was tun bei Cybermobbing?" - Dokumentation unter Rubrik "Fachtag" jetzt online!

Termin:  06. September 2018

Ort:        Evangelische Hochschule
               Dresden

 

(Foto: iStock.com/Highwaystarz-Photography)

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